Kurzzeitschwimmen muss in allen Bädern möglich sein

10.01.2014 | Zur Dis­kus­sion über die neuen Bäder­ta­rife er­klärt der sport­po­li­tische Sprecher der SPD-Fraktion, Dennis Buchner:

"Die Ein­führung eines neues Preis­systems in den Ber­liner Bädern haben wir im ver­gangenen Jahr kritisch, aber grund­sätz­lich positiv be­gleitet, weil z.B. mit der Ein­führung günstiger Nach­mittags­tarife sowie einer Jahres­karte und eines Kurz­zeit­tarifs neue Mög­lich­keiten ge­schaffen wurden, um den ver­schiedenen Be­dürf­nissen der Kunden ge­recht zu werden.

In einem Punkt wird sich die SPD-Fraktion aber sofort für eine Änderung ein­setzen. Der neue Kurz­zeit­tarif, der mor­gens und abends 45 Minuten schwim­men sowie 20 Minuten Karenz­zeit für Um­ziehen und Duschen be­in­haltet, muss ohne Aus­nahmen in allen Berliner Bädern gel­ten.

Bis­lang sind das SSE, das Stadt­bad Schöneberg, das Stadt­bad Lankwitz sowie das Bad am Spree­wald­platz aus­ge­nommen. Für letztere drei wird zu­dem ein Zu­schlag von 2 Euro pro Be­such er­hoben, weil sie z.B. mit Außen­becken oder Rutschen zusätzliche An­ge­bote bieten. Dieser Zuschlag ist bei Tages­karten auch ge­recht­fertigt, nicht aber bei Kurz­zeit-Be­suchen, weil diese zeit­lich eine Nutzung der zu­sätzlichen Optionen kaum mög­lich machen.

Wir werden eine ent­sprechende politische Willens­bildung or­ga­ni­sieren und den Auf­sichts­rat der Bäder­be­triebe bitten, diese kunden­feind­liche Rege­lung so schnell wie mög­lich zu ändern."

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